Transportinfrastruktur

Außerhalb städtischer Verkehrsinfrastruktur sind die Gebiete im kolumbianischen Amazonasbecken sehr begrenzt. Größere Entfernungen, meistens zwischen den Provinzhauptstädten, werden mit dem Flugzeug oder dem Bus zurückgelegt. Abseits gelegene Landepisten werden nur gelegentlich angeflogen, wie die von Araraquara in der Kommune Solano/Caqueta.

Die Gemeinde Solano wo ein Teil des Kakaos für den Schoko-Braunschweig-Löwen herkommt, ist nur per Boot erreichbar

Flughafenpiste von Araraquara. Links ein abgestürzter Flieger.

Das gängige Transportmittel in den unzugänglichen Gebieten, in denen der Kakao wächst, sind Pferde, Esel, Maultiere und inzwischen häufig Motorräder.

Kleinbauer mit seinem mit Kakaosäcken bepacktem Maulesel

Maulesel beim Transport von Kakao

Motorradfahrer schlagen mit einer Machete den Weg frei.

Die Ansiedlungen sind meistens mit einer rustikalen Straße verbunden, die oft von Bächen gekreuzt werden.

Die Straßen sind nur mit Geländefahrzeugen zu bewältigen

Auf dem Pferderücken kommt man eleganter vorwärts als auf einem kreischenden Motorrad

In den unzugänglichen Gebieten kommt alles mit dem Boot. Hier Kochbananen (Platanos) schon in Portionen für die Kunden bestimmt.

Die Platanos werden sofort zum Kunden gebracht – sofern das Pferd es noch schafft.

Dieser Ansiedlung am Rio Caqueta konnte man eine gewisse Tristess nicht absprechen.

In diesen abgelegenen Gebieten in denen der Kakao wächst, geht man viel zu Fuss. Die Füsse sind das Hauptverkehrsmittel. Das, und vieles anderes mehr, macht das Reisen bei etwa 32 Grad C und viel Regen extrem anstrengend.

Oft geht man zu Fuss. So wie hier mein Begleiter von der UNEP.