Bei den Indigenen, den Arhuacos

 

Mein sachkundiger Begleiter „Karin“ von den Arhuacos. Er war zuständig für den Kakaoanbau.

Die Vereinten Nationen betrieben über ihre Unterorganisation, der UNEP, über einige Jahre bei dem indigenen Stamm der Aruacos in der Sierra Nevada de Santa Marta Kakaoprojekte. Ziel war es, in Kooperation mit koreanischen Regierungsorganisationen eine Kakaoproduktion zu forcieren, damit die Arhuacos aus ihrer Armut finden und die nur noch schwach ausgeprägte Populationsdichte zu erhöhen.

Über Stunden ging es hoch in die Sierra auf schwierigen Pfaden.

Dieser Kakao interessierte mich, kommt er doch meinen Zielen für Braunschweig den Friedenskakao für den Schokoladenlöwen entgegen. Also machte ich mich mit mit Hilfe der UNEP als Türöffner auf den langen und schwierigen Weg zu den Aruacos.

Der Weg führte durch die dicht bewachsenen Berge auf abenteuerlichen Wegen.

Vorbei an den Lehmhütten der Arhuacos

Diese wild wachsende Pflanze kennen alle: Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Arhuaco-Frauen mit ihren Kindern

Aruhuaco-Frauen bei ihrer täglichen Arbeit vor dem Wohnhaus. Siespinner traditionell mit einer Spindel die ungefärbte Schafwolle und fertigen damit die beliebten Umhängetaschen, die Mochillas, in den unterschiedlichsten Mustern an.

Über die Lebensweise der Arhuacos, deren Glauben und deren Mystik wird in der „Umweltzeitung Braunschweig“ März/April 2016 geschrieben: “ Die Arhuacos und der Braunschweiger „Kakao des Friedens„.